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WIE GENIESSE ICH EINEN SCHÖNEN SPAZIERGANG?


Der Spaziergang ist ein Bedürfnis, das auch Hunde haben, die in einem Riesenhaus mit großem Garten leben und sollte sowohl vom Hund als auch vom Besitzer genossen werden können
Einen schönen Spaziergang mit Ihrem Australian Cobberdog Labradoodle unternehmen

Ihr Australian Cobberdog braucht Spaziergänge

Der Glaube, das es notwendig ist, ein großes Haus mit Garten zu haben, um einen Hund halten zu können, ist weit verbreitet. So hat der Hund Freiheit und wir können ihm das Leben bieten, das er sich verdient hat. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich bietet einem ein großer Garten bestimmte Vorteile, man kann mit dem Hund in einem kontrollierbaren Bereich spielen und der Hund kann dort notfalls seine Bedürfnisse verrichten, ohne das Haus zu beschmutzen. Doch das sollte niemals die Zeit für Spaziergänge ersetzen. Es gibt sehr viele Hunde, die in großen Häusern mit Grundstück leben und niemals auf der anderen Seite des Zauns, der sie umgibt gewesen sind. Das schränkt die Lebensqualität unseres Hundes enorm ein.

Die täglichen Spaziergänge sind nicht exklusiv für Stadthunde, die keinen Garten haben und ansonsten ihr Bedürfnis nicht verrichten könnten, reserviert. Es ist der Moment, in dem die Hunde neue Gerüche entdecken, andere Hunde kennenlernen, hinter einem Ball herrennen und, natürlich, sich erleichtern können. Der Spaziergang ist ein Bedürfnis für alle Hunde, selbst solche, die ein Riesenhaus und einen großen Garten zur Verfügung haben, ebenso wie es für uns ein Bedürfnis ist, unser Haus zu verlassen, auch wenn wir in einer großen Villa mit allem Luxus aber ohne die Möglichkeit, vor die Tür zu gehen, wohnen würden.

TIPPS FÜR EINEN GUTEN SPAZIERGANG

Es ist nicht nur eine Frage der Sozialisierung und des Kennenlernens neuer Orte für den Hund. Der Spaziergang ist das wichtigste Zeichen der Aufmerksamkeit, die der Hund von uns bekommt. Es ist eine Zeit, die wir nur ihm widmen, was er merkt und wertschätzt. Daher sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen und in den täglichen Ablauf einbauen, damit der Spaziergang mit unseren Australian Cobberdog ein besonderer Moment wird. 


1. Die Zeit für den Spaziergang festlegen, nicht die Strecke

Viele Besitzer haben eine feste Strecke für den Spaziergang, die sie, aus unbekannten Gründen, auf keinen Fall ändern wollen. An Tagen, an denen sie weniger Zeit für den Spaziergang haben, fühlen sie sich jedes Mal gestresst und genervt, wenn der Hund stoppt, um zu schnüffeln. Spaziergänge sollten aber ruhig und entspannt sein. In diesem Moment entdeckt der Hund die Welt, die ihn umgibt, es geht nicht darum, einen Rundweg zu beenden. Darum ist es am Besten, kein Ziel festzulegen, sondern die Zeit im Auge zu behalten und umzukehren, wenn es notwendig ist. So gewährleisten wir, dass die Zeit, die unser Hund Gassi geht, Qualitätszeit war und ihm keinen Stress generiert hat, den er wahrscheinlich mit nach Hause trägt, was zu Konflikten führen könnte.


2. Suchen Sie einen Ort, an dem Sie die Leine abnehmen können

Rennen und schnüffeln, ganz so, wie er es möchte, ist eine der größten Freuden den Hundes. Ein umzäunter Bereich für Hunde, ländliche Bereiche wie Wälder oder offenes Feld oder einige Parks, wo die Hunde frei laufen können, sind gute Orte, damit unser Hund seine Freiheit genießen kann. Diese Momente sind ideal, um mit dem Ball oder einer Frisbeescheibe zu spielen oder einfach mit ihm zu rennen und ins zu vergewissern, dass er ausreichend Energie abbauen kann. Um unseren Hund von der Leine zu lassen, müssen wir ihm vorher gezeigt haben, immer zu gehorchen, wenn wir ihn rufen, um ein Wegrennen oder Unfälle zu vermeiden.


3. Versuchen Sie, mit den Spaziergängen zu kompensieren

Da die Spaziergänge der große Moment des Tages für Ihren Hund sind, nutzen Sie sie, um Mängel, die während der Woche vielleicht entstanden sind, wieder gutzumachen. Wenn Sie keine Zeit hatten, mit ihm zu spielen, nehmen Sie den Ball mit und werfen Sie ihn. Wenn Sie mehrere Tage sehr beschäftigt waren und nur kurze Spaziergänge mit ihm machen konnten, reservieren Sie Zeit für einen großen Spaziergang an einer unbekannten Stelle, damit er neue und aufregende Gerüche kennenlernt. Wenn Sie ihn noch bürsten müssen, nehmen Sie die Bürste mit und nutzen Sie die Gelegenheit, ihm das Fell auf einer Parkbank zu bürsten, so sparen Sie sich sogar das Fegen zuhause.


4. Nutzen Sie die Zeit, um Gehorsam zu üben

Spaziergänge sind auch eine großartige Gelegenheit, um Befehle mit unserem Hund zu üben. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie Belohnungen mitnehmen, mit denen Sie ihn belohnen können, wenn er etwas richtig macht. Reservieren Sie diesen Moment für die zweite Hälfte des Spaziergangs, wenn der Hund bereits eine Weile Gerüche entdecken konnte, andere Hunde getroffen und sich erleichtert hat. Dann ist ein guter Moment gekommen, um ihm zu sagen, dass er sich setzen soll, wenn wir an einem Zebrastreifen oder Ähnlichem anhalten. Wir können auch das Rufen im Park üben oder ihn an einer Stelle warten lassen, während wir uns entfernen.


5. Den Spaziergang genießen

Für viele Besitzer sind die Spaziergänge eine Pflicht, anstatt dass sie die Zeit mit ihrem Hund genießen. Das ist etwas, was sich in unserem Verhalten zeigt, und was der Hund ganz klar merkt, dadurch wird unsere Beziehung zu ihm sicher nicht besser. Der Spaziergang sollte als Gelegenheit gesehen werden, Zeit zu genießen. Sollte das nicht so sein, müssen wir uns fragen, was das Problem ist, um es lösen zu können. Falls der Spaziergang mit dem Hund stressig ist, weil er an der Leine zieht, sollte das durch die richtige Ausbildung abgestellt werden. Sollte der Spaziergang langweilig sein, kann man Variationen einbauen wie das Entdecken neuer Parks, die Zeit nutzen, um zu joggen oder dem Hund einen neuen Trick beibringen. Der Spaziergang kann auch ein Moment der Entspannung sein, um von der Routine der Arbeit oder Zuhause abzuschalten und einen Rückzugsort für unseren Geist zu finden. Die Spaziergänge sind eine Pflicht, die es zu erfüllen gilt, also sollte man mit einer positiven Einstellung an sie heran gehen!


Das Video erklärt wie man den Welpen an Halsband und Leine gewöhnen kann

Wenn Ihr Welpe bisher noch nicht auf der Straße war und nicht daran gewöhnt ist, ein Halsband zu tragen und an der Leine zu laufen, wird Sie dieses Video interessieren. Darin erklären wir Ihnen, wie der Hund von Anfang an etwas Positives mit der Leine assoziiert und was man beachten sollte, um die Spaziergänge zu beginnen


Wie erreiche ich, dass mein Hund beim Fuß geht?

Es ist ein sehr häufiges Bild, auf der Straße Hunden zu begegnen, die mit ihren Menschen spazieren gehen und nicht umgekehrt. Der Hund läuft aufgeregt und ungeduldig, zieht ständig an der Leine und hechelt sehr stark. Und was macht der Besitzer? Er scheint nicht sauer zu sein, sondern eher um sich herum nach Hilfe Ausschau zu halten.

Das sollte nicht passieren. Einen Hund sollte man genießen können, doch in diesen Fällen ist klar, dass Spaziergänge eine Tortur für Tier und Mensch sind. Der Hund wird permanent am Hals gezogen und entwickelt einen völlig unnötigen Stresslevel. Berücksichtigt man, dass wir das 3-4 Mal am Tag (sogar 5 Mal und mehr, wenn es noch ein Welpe ist) wiederholen, damit der Hund sich erleichtert, und wenn er dazu noch in der Lernphase steckt, sollten wir von Anfang an viel Wert darauf legen ihm zu zeigen, dass er an unserer Seite gehen soll.

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GRÜNDE, AUS DENEN DER HUND AN DER LEINE ZIEHT

Es existieren viele Gründe, aus denen der Hund vor dem Spaziergang ungeduldig wird und ständig an der Leine zieht:

  • Er weiß nicht, wie man bei Fuß geht: das ist wohl offensichtlich, doch kann man den Hund nicht dafür bestrafen, dass er etwas, was er nicht gelernt hat, nicht kann. Viele Hundebesitzer verlegen sich darauf, ihren Hund zu schimpfen, wenn er an der Leine zieht, doch sie haben ihm nie erklärt, was sie während des Spaziergangs von ihm erwarten.
  • Der Hund erreicht, was er will, indem er zieht: wenn der Hund etwas sieht, dass ihn interessiert, zieht er an der Leine und wir erlauben ihm, es zu erreichen, indem wir uns ziehen lassen. So lernt der Hund, dass er jedes Mal Kraft einsetzen muss, wenn er sich etwas nähern möchte.
  • Bestrafung über den Ruck an der Leine: wenn er jedes Mal, wenn der Hund sich entfernt, einen Ruck von der Leine erhält, entwickelt er die Tendenz, sich noch weiter von uns zu entfernen, da wir es sind, die ihn auf diese Weise bestrafen. Das wird zum Teufelskreis, in dem der Hund jedes Mal mehr an der Leine zerrt, um vor uns wegzulaufen und wir jedes Mal stärker an der Leine rucken.
  • Die Überreiztheit: wenn der Hund beim Spazierengehen nervös wird, können wir ihn nicht noch mehr animieren und stimulieren, sobald wir die Leine in die Hand nehmen, da wir so seine Nervosität verstärken, die ihn an der Leine ziehen lässt. Es ist normal, dass wir die Freude über den Spaziergang mit ihm teilen wollen, doch in den Fällen, in denen ein Hund überreizt, ist das nicht empfehlenswert.
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WIE ZEIGE ICH IHM, BEI FUSS ZU GEHEN?

Die Technik ist sehr einfach, auch wenn sie viele Male wiederholt werden muss:

1. Den Hund loben, wenn er an unserer Seite geht: man kann ihn mit Worten loben, streicheln oder ihm Leckerlis geben. Egal wie, der Hund muss verstehen, dass es etwas sehr Positives ist.

2. Nicht nachgeben und standhaft bleiben, wenn er das Ende der Leine erreicht: lassen Sie den Hund vorgehen und bis zum Ende der Leine gelangen. Diese Spannt sich und wir setzen einen Widerstand, damit der Hund nicht weiter vorwärts kommen kann. So lernt er, wo das Ende der Leine ist und wird nicht über diese Distanz hinaus ziehen.

3. In die andere Richtung gehen, wenn er zieht: er zieht, weil er etwas will, doch wir müssen ihm zeigen, dass er es so nicht erreichen wird. Wenn er also bis zum Ende der Leine zieht, drehen wir uns einfach um und gehen in die entgegengesetzte Richtung. Wir rufen ihn, damit er merkt, dass wir umgedreht haben und zu uns kommt.

4. Ihn loben, wenn er wieder neben uns geht: durch das Umdrehen in die entgegengesetzte Richtung, befindet er sich hinter uns und muss, auch wenn er uns nur überholen will, wieder zu uns aufschließen. IN dem Moment, in dem er an unserer Seite läuft, loben wir ihn.

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