Lesezeit: 8 Min
Wenn Sie schon einmal massiert wurden, kennen Sie nur zu gut das angenehme Gefühl, das danach in Ihrem Körper bleibt. Diese Techniken der Muskel und Hautmanilpulation sind ebenso angenehm wie entspannend. Wussten Sie, dass auch Hunde massiert werden können und davon profitieren? Auf professioneller Ebene hat die Anwendung dieser Technik bei diesen Tieren ihren Ursprung in den 1980er Jahren, nachdem der Therapeut Jack Meagher Massagen für Turnierpferde entwickelt hatte. Heutzutage werden Massagen bei Hunden sehr häufig im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen oder bei der Behandlung von Verletzungen eingesetzt, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Massagen sollten von Tierärzten durchgeführt werden, aber es gibt auch eine andere Art von Massage, die Sie Ihrem Vierbeiner zu Hause geben können. Dabei handelt es sich um entspannende Massagen, die Ihrem Haustier helfen, sich zu beruhigen und Spannungen abzubauen, und die außerdem eine hervorragende Möglichkeit bieten, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Hund massieren können und welche Vorteile dies für seine Gesundheit hat.

1. Vorteile einer entspannenden Hundemassage
2. Massagen für Hunde: wie man es richtig macht
3. Wie Sie Ihren Hund Schritt für Schritt massieren
4. Und was ist, wenn mein Hund nicht massiert werden möchte?
Wenn Ihr Hund es liebt, gestreichelt und geknuddelt zu werden, können Sie sich vorstellen, wie sehr er eine entspannende Massage geniessen wird. Er wird sich wie neugeboren fühlen! Eine Hundemassage ist nicht nur ein angenehmer Moment, sondern hat auch sehr wichtige Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden dieser liebenswerten Tiere. Hier sind einige von ihnen:
Entspannende Massagen sind für Hunde sehr wohltuend, auch wenn Sie vielleicht nicht wissen, wie Sie Ihr Tier massieren sollen, oder Angst haben, es falsch zu machen. Keine Sorge, diese Art der Massage löst mit sanftem Druck und sehr einfachen Bewegungen Verspannungen und entspannt Ihren pelzigen Freund, was ihm ein sehr angenehmes Gefühl vermittelt. Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie diese Empfehlungen berücksichtigen, damit Sie Ihren Hund auf sichere und angenehme Weise massieren können.
Wenn Sie eine entspannte Atmosphäre für die Massage Ihres Hundes geschaffen haben, fordern Sie ihn auf, sich hinzulegen, oder geben Sie ihm einige Streicheleinheiten, um ihn dazu zu ermutigen. Im Folgenden finden Sie die Techniken und Bewegungen für diese Hundemassage, bei der sich Ihr pelziger Freund wie im siebten Himmel fühlen wird.
Massagen haben viele Vorteile für die Gesundheit von Hunden. Jedoch mögen nicht alle Hunde diese Art von ständigem Kontakt. So sehr Sie sich auch wünschen, dass Ihr Tier von den therapeutischen Eigenschaften der Massage profitiert, und so sehr Sie sich auch darüber freuen mögen – entscheidend ist, was Ihr Tier braucht. Zwingen Sie es also nicht, und wenn es nach ein paar Versuchen kein Interesse zeigt oder die Massage sogar ablehnt, verbringen Sie die Zeit mit anderen Aktivitäten, die ihm wirklich Spaß machen, wie Spielen oder Spazierengehen. Manche Rassen sind von Natur aus entspannter und kontaktfreudiger, wie zum Beispiel der Australian Cobberdog, der sich über Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit und natürlich Massagen freut. Wenn dies auch bei Ihrem Hund der Fall ist und Sie feststellen, dass Massagen für ihn angenehm sind, geben Sie sie ihm immer dann, wenn Sie ihn entspannen, seine Anspannung lösen oder ihm einfach zeigen wollen, wie sehr Sie ihn lieben. Außerdem ist Erfahrung bei der Hundemassage eine Kunst. Nach mehreren Sitzungen werden Sie genau wissen, welche Bewegungen und Bereiche Ihr Hund am liebsten mag, sodass Sie die Massage noch angenehmer gestalten können. Viel Spaß!